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Kündigung Arbeitsvertrag hier muss ein Anwalt für Arbeitrecht helfen

Arbeitsrecht in Berlin

Dieser Artikel wurde verfasst von Römer & Partner Rechtsanwälte Berlin Charlottenburg. Rechtsanwaltskanzlei mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht. Erfahren Sie mehr über den Autor. hier zum Autor

Was tun bei einer Kündigung oder Abmahnung? Viele Menschen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen und dieses bedroht sehen, stellen sich diese Frage. Für die Rechte von Arbeitnehmern werden Römer & Partner – Rechtsanwälte für Arbeitsrecht – in Charlottenburg und Rechtsanwälte in anderen Bezirken Berlins tätig. Wer seinen Arbeitsplatz erhalten oder eine höhere Abfindung aushandeln will, beauftragt oft einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Charlottenburg.

Viele gewonnene Prozesse vor dem Arbeitsgericht oder im Vorfeld eines Urteils ausgehandelte höhere Abfindungen beweisen es, dass sich die Beratung durch einen juristischen Experten lohnt. Was tun bei einer Kündigung? Wer informiert ist und sich an einen Spezialisten wendet, hat auf jeden Fall gute Chancen.

Das Arbeitsrecht ist ein sehr differenziertes Rechtsgebiet, das sich etwa seit der Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelt hat – etwa zeitgleich mit der Industrialisierung. Zwar gehört das Arbeitsrecht systematisch zum Privatrecht, das wiederum auf der Gleichberechtigung der Vertragspartner beruht. Faktisch ist es jedoch in der Regel so, dass der Arbeitgeber in einer besseren wirtschaftlichen Position ist und der Arbeitnehmer für seine Existenzsicherung auf den Bestand seines Arbeitsplatzes angewiesen ist. Deshalb versucht das Arbeitsrecht hier einen Ausgleich zu finden, indem es dem Arbeitnehmer viele Rechte gewährt – unter anderem den Kündigungsschutz. So gibt es für die Erteilung einer Abmahnung oder den Ausspruch einer ordentlichen oder außerordentlichen Kündigung bestimmte Voraussetzungen. Werden diese Voraussetzungen nicht eingehalten, ist beispielsweise eine Kündigung nicht wirksam.

Gespräch bei einer arbeitrechtlichen Beratung

Was tun bei einer Kündigung? Sollte man in Fällen aus dem Arbeitsrecht in Charlottenburg – insbesondere bei einer Kündigungsschutzklage – einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht wie Rechtsanwälte Römer & Partner in Charlottenburg in Anspruch nehmen? Die Antwort lautet in den meisten Fällen ja. Zwar besteht in der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht noch nicht die Pflicht, sich von einem Rechtsanwalt vertreten zu lassen. In der Regel ist es jedoch äußerst sinnvoll, wenn ein Arbeitnehmer aus Charlottenburg einen ortsnahen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Charlottenburg mit der Durchsetzung seiner Ansprüche beauftragt. Dies ist schon aus dem einfachen Grunde vernünftig, dass nur ein Experte für Arbeitsrecht in Charlottenburg einschätzen kann, ob eine Klage überhaupt Aussicht auf Erfolg hat. So lassen sich schon vorab hohe Kosten sparen, die im Fall eines Prozesses auf den Arbeitnehmer zukommen.

Für Fälle aus dem Arbeitsrecht in Charlottenburg ist erstinstanzlich das Arbeitsgericht in Berlin am Magdeburger Platz 1 zuständig. Die zweite Instanz ist das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, das im selben Gebäude angesiedelt ist. Das Landesarbeitsgericht entscheidet in zweiter Instanz, wenn gegen das Urteil eines Arbeitsgerichts ein Rechtsmittel eingelegt wurde. Wegen der Vielzahl der Fälle aus dem Arbeitsrecht in Charlottenburg, Wilmersdorf, Mitte, Spandau, Friedrichshain-Kreuzberg und anderen Bezirken Berlins sind beim Arbeitsgericht Berlin Fachkammern eingerichtet worden, die sich nach dem jeweils betroffenen Beruf und Gewerbe richten. So gibt es zum Beispiel Fachkammern für den Handel, für das Baugewerbe und die Metallindustrie. Wie die einzelnen Klagen verteilt werden, richtet sich nach dem Geschäftsverteilungsplan. Damit eine Zuordnung erleichtert und somit das gesamte Verfahren beschleunigt werden kann, empfiehlt sich bereits in der Klageschrift, die zum Beispiel von Römer & Partner Rechtsanwälte für Arbeitsrecht in Charlottenburg eingereicht werden kann, die Angabe der Branchenzugehörigkeit des Arbeitgebers.

Frau ist schockiert wegen Kündigung

Fälle aus dem Arbeitsrecht in Charlottenburg werden von einem Kammergericht entschieden. Ein solches Kammergericht ist mit einem Berufsrichter und zwei Laienrichtern besetzt. Dabei stammt ein Laienrichter aus dem Arbeitgeber-, der andere aus dem Arbeitnehmerkreis. Eine Klage kann schriftlich eingereicht oder bei der Geschäftsstelle zu Protokoll gegeben werden. Hierfür wird in der Geschäftsstelle Hilfe angeboten – allerdings darf hier kein rechtlicher Rat erteilt werden. Die Klage gegen eine Kündigung muss innerhalb von drei Wochen nach dem Zugang der Kündigung erklärt werden. Zunächst wird dann ein sogenannter Gütetermin vereinbart, bei dem der Richter als Vermittler fungiert. Oft einigen sich die Parteien schon bei diesem Termin – zum Beispiel auf eine höhere Abfindung. Erfolgt keine Einigung, wird ein Termin vor der Kammer angesetzt. Die Möglichkeit zur Beilegung des Streits besteht dann aber immer noch fort. Wenn aber ein Urteil gesprochen wird, kann innerhalb einer Frist von einem Monat Berufung eingelegt werden.

Ein Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Charlottenburg berät seine Mandanten umfassend. Wer als Arbeitnehmer vor der Frage „Was tun bei einer Kündigung?” steht, sollte die Beratung durch einen juristischen Experten nicht scheuen – auch nicht aus Kostengründen. Denn einerseits ist das Risiko sehr hoch, ohne fachliche Unterstützung einen Prozess zu verlieren und für die Gerichtskosten aufkommen zu müssen. Andererseits besteht auch für Fälle aus dem Arbeitsrecht in Charlottenburg, Wilmersdorf und anderen Bezirken der Hauptstadt die Möglichkeit der Prozesskostenhilfe (PKH). In der Regel übernimmt es der Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Charlottenburg, einen Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe zu stellen. Kein Arbeitnehmer sollte also allein aus finanziellen Gründen vor einer Kündigungsschutzklage zurückschrecken. Denn gerade bei guten Erfolgsaussichten wird einem Antrag auf PKH stattgegeben. So ist kein Arbeitnehmer einer Kündigung schutzlos ausgeliefert.

 

Verhalten bei einer Abmahnung

 

Wie verhält man sich, wenn man eine Abmahnung erhalten hat? Auf diese Frage kann keinesfalls eine pauschale Antwort gegeben werden, denn es gibt verschiedene Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel beim Arbeitgeber einen Widerspruch einlegen oder eine Gegendarstellung zur Personalakte einreichen. Außerdem ist es immer wichtig, Beweismittel zu sichern. Oft kann man in einem persönlichen Gespräch versuchen, den Arbeitgeber zu einer Rücknahme der Kündigung zu bewegen. Eine Entschuldigung, bei der man als betroffener Arbeitnehmer sein Gesicht wahrt, wirkt manchmal Wunder. Vermeiden Sie in jedem Gespräch und in jeder schriftlichen Stellungnahme übereilte Rechtfertigungen oder Zugeständnisse. Schließlich kann die Rücknahme einer unberechtigten Abmahnung aber auch juristisch erstritten werden. Wenden Sie sich am besten an einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Charlottenburg. Denn ein Experte in Berlin kann Ihnen die besten Tipps geben, wie Sie Ihre Ansprüche durchsetzen können – das muss nicht immer auf dem Gerichtsweg sein.

 

Fristen bei Kündigung einhalten

 

Was tun bei einer Kündigung? Auf jeden Fall darf man nicht zu lange warten. Denn bei nahezu jeder ordentlichen Kündigung müssen Fristen eingehalten werden. Das gilt übrigens für beide Parteien – Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Rechtsgrundlagen für Kündigungsfristen können sich aus dem individuellen Arbeitsvertrag, tarifvertraglichen Regelungen oder dem Gesetz ergeben. Nach § 622 BGB gilt eine Grundkündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder dem Monatsende. Diese Frist gilt unabhängig von der Dauer des Arbeitsverhältnisses für den Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber muss bei längeren Arbeitsverhältnissen dagegen auch längere Kündigungsfristen beachten. Beispiele:

  • 2 Jahre Arbeitsverhältnis: Kündigungsfrist 1 Monat zum Ende des Kalendermonats
  • 5 Jahre: 2 Monate
  • 8 Jahre: 3 Monate
  • 10 Jahre: 4 Monate
  • 12 Jahre: 5 Monate
  • 15 Jahre: 6 Monate
  • 20 Jahre: 7 Monate

Nach dem Zugang einer Kündigung besteht für den Arbeitnehmer eine Frist von drei Wochen für die Erhebung einer Kündigungsschutzklage.

 

Kündigungsschutzklage

 

Was tun bei einer Kündigung? Wer eine Kündigung nicht akzeptieren will, kann beim zuständigen Arbeitsgericht eine Kündigungsschutzklage einreichen. In einem Fall, in dem es um Arbeitsrecht in Charlottenburg oder einem anderen Bezirk Berlins geht, ist diese Klageart sehr häufig. Ein Anwaltszwang besteht in erster Instanz nicht. Die Vertretung durch einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Charlottenburg empfiehlt sich aber auf jeden Fall. Wer als Arbeitnehmer rechtsschutzversichert ist, hat eine gute Position, weil vor dem Arbeitsgericht in erster Instanz die Besonderheit besteht, dass jede Seite ihren Anwalt selbst bezahlen muss – selbst dann, wenn der Prozess gewonnen wird. Wer nicht rechtsschutzversichert ist und die Kosten für einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Charlottenburg sparen möchte, geht trotzdem das Risiko ein, im Falle einer Niederlage die Gerichtskosten zahlen zu müssen. Die Höhe der Kosten orientiert sich am Streitwert, der sich wiederum nach dem Brutto-Monatslohn bemisst. Häufig enden Kündigungsschutzklagen vor einem Gerichtsurteil mit einem Vergleich, bei dem sich beide Parteien unter Aufrechterhaltung der Kündigung auf eine höhere Abfindung einigen.

 
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Der Autor

Römer & Partner Rechtsanwälte in Berlin Charlottenburg

Ein Schwerpunkt unserer Kanzlei ist das Arbeitsrecht. Oftmals lassen sich nicht selten teure Prozesse schon im Vorfeld vermeiden. Ein wichtiger Baustein unserer Tätigkeit dafür sind frühzeitige Begleitung von Arbeitgebern bei der Bildung und Umsetzung betrieblicher Entscheidungen bzw. umfassende Beratung von Arbeitnehmern bei Veränderungen in ihrem Arbeitsleben.

Die Rechtsprechung der Arbeitsgerichte ist ständig im Fluss. Wir kennen die Entscheidungen und können durch unsere Spezialisierung helfen, rechtssicher zu handeln. Je besser eine Entscheidung vorbereitet ist, umso eher wird diese auch vor den Arbeitsgerichten bestand haben.

Aufgrund unserer Erfahrung beraten und vertreten wir außergerichtlich und gerichtlich unter anderem:

  • Arbeitgeber bei allen Rechtsfragen der Beschäftigung eigener Arbeitnehmer sowie von Leiharbeitnehmern, bei Erstellung, Abschluss, Änderung und Auflösung von Arbeitsverträgen, Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle und Umstrukturierungen sowie allen Rechtsfragen des Betriebsverfassungsrechts
  • Betriebsräte im Rahmen ihrer innerbetrieblichen Tätigkeit
  • Mitglieder des Betriebsrates bei allen Fragen ihrer eigenen Rechtsstellung
  • Arbeitnehmer zu allen Fragen rund um Ihren Arbeitsvertrag, einschließlich Abmahnung und Überstunden, Mehrarbeit, Kündigung oder Aufhebungsvereinbarungen

Wir kümmern uns persönlich um Ihre Anliegen. Wir haben langjährige Erfahrung und bilden uns fort. Sie werden fortlaufend über den Stand in Ihrer Sache informiert. Wir erklären Ihnen die Situation, besprechen Entscheidungen und stehen für Rückfragen zur Verfügung.

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