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Ein gutes Leben mit Demenz in Berlin

Dieser Artikel wurde verfasst vom Verlag Schmidt-Römhild in Lübeck hier zum Autor

Das Leben mit Demenz ist für Betroffene und Angehörige eine große Belastung. Ein neues Buch gibt Antworten auf die Fragen „Was ist Demenz?“ und „Kann Demenz geheilt werden?“
Immer mehr Menschen Leben mit Demenz. Die Diagnose ist für Betroffene und Angehörige oft ein Schock. Doch ein gutes Leben mit Demenz ist möglich – wenn man sich richtig informiert.

Ein gutes Leben mit Demenz ist möglich

Immer mehr Menschen Leben mit Demenz in Berlin. Und nicht nur diese Menschen selbst, sondern auch die Angehörigen sind betroffen. Sie stellen sich Fragen wie „Was ist Demenz?“, „Kann Demenz geheilt werden?“, aber auch, ob ein gutes Leben mit Demenz überhaupt möglich ist. Die Antwort auf die letzte Frage macht Hoffnung: Ja, ein gutes Leben mit Demenz ist möglich. Voraussetzung dafür ist vor allem, dass man die Krankheit versteht. Dann lassen sich viele Probleme lösen. Ein neues Buch von Cornelius Weiß gibt Tipps, Ratschläge und klärt auf.

Das Leben mit Demenz ist in Deutschland ein wichtiges Thema. Denn immer mehr sind davon betroffen – heute bereits 1,7 Millionen Menschen. Viele davon Leben mit Demenz in Berlin. Demenz ist nicht notwendigerweise eine Frage des Alters, aber das Alter begünstigt das Auftreten von Demenz. Und weil es immer mehr Senioren gibt, sind auch immer mehr Menschen von Demenz betroffen. Jedes Jahr kommen 300.000 Neuerkrankungen hinzu. Leben mit Demenz ist also für viele Menschen Alltag. Es gibt verschiedene Grade der Demenz. Und ab einem bestimmten Grad werden die Betroffenen pflegebedürftig.

Über Bilder Erinnerunge wecken bei Demenz

Was ist Demenz? Demenz ist eine Störung der geistigen Fähigkeiten, die das Leben im Alltag in einem großen Maß behindert. Es gibt verschiedene Symptome, die auf eine Demenz hinweisen können. Das sind zum Beispiel:

  • Vergesslichkeit und Verwirrungszustände
  • Aggressives und gereiztes Verhalten, wobei der Anlass oft nichtig oder unklar ist
  • Depressionen
  • Auffällige Veränderungen der Persönlichkeit
  • Halluzinationen, Wahnvorstellungen
  • Sprachliche Schwierigkeiten, zum Beispiel bei der Wortfindung

Ein weiteres wichtiges Indiz für Demenz ist der Verlust des Geruchssinns. Wenn die Symptome immer auffälliger werden und der Betroffene immer mehr Schwierigkeiten im Alltag feststellt, zieht er sich oft zurück. Auch dieser Rückzug aus dem alltäglichen Leben kann auf eine Demenz hindeuten. Viele Betroffene stellen sich selbst die Frage „Kann Demenz geheilt werden?“ und resignieren bei der Antwort – dass nämlich eine endgültige Heilung nicht möglich ist. Jedoch haben Untersuchungen festgestellt, dass auch nach der Diagnose Demenz die Lebenserwartung recht hoch ist – bei 65-Jährigen zum Beispiel im Durchschnitt fünf Jahre und mehr.

Fröhliches spielen mit Demenzkranken

In dem Buch „Leben mit Demenz“ gibt der Mediziner Cornelius Weiß Antworten auf drängende Fragen, die vor allem von Angehörigen von Demenzkranken gestellt werden. Häufig sind natürlich die Fragen „Was ist Demenz?“ und „Kann Demenz geheilt werden?“ Damit man als Angehöriger richtig mit der Situation umgeht, sollte man die eigene Befindlichkeit jedoch ebenfalls stets im Auge behalten. Nützlich ist daher immer die Frage „Was macht dieses Problem oder diese Situation jetzt mit mir?“ oder „Was bedeutet das für mich?“ Nur wer ehrlich zu sich selbst ist, gewinnt Stärke für die Pflege des an Demenz erkrankten Angehörigen.

Dabei ist Wissen über die Krankheit Demenz besonders wichtig. Cornelius Weiß gibt in seinem Buch verständliche Antworten auf diese Fragen. Effizientes Selbstmanagement ist erst möglich, wenn man über die neuesten Erkenntnisse aus der Medizin und Psychologie verfügt. Und das ist auch als Laie möglich. Wichtig bei der Wissensvermittlung ist vor allem, dass bei jeder Frage ein Bezug zum eigenen Leben des Betroffenen und Angehörigen hergestellt wird. Antworten auf die Fragen „Was ist Demenz?“ oder „Kann Demenz geheilt werden?“ haben immer nur dann einen Wert, wenn der Betroffene dadurch auch Hilfe für konkrete Probleme in seinem Alltag erhält.

Das Leben mit Demenz in Berlin ist besonders für die Angehörigen schwierig. Nach und nach wird die Kommunikation problematischer, irgendwann wird sie unmöglich. Es ist gerade bei der Kommunikation wichtig, sich immer wieder in die Situation des Erkrankten hineinzuversetzen. Je besser dies geschieht, desto erfolgreicher ist die Verständigung. Neben der Kommunikation sind auch andere alltägliche Verrichtungen von der Demenz betroffen. Hierbei ist die Hilfe der Angehörigen gefragt. Doch die Angehörigen sollten für ein gutes Leben mit Demenz auch immer darauf bedacht sein, den Erkrankten zur Selbsthilfe zu motivieren.

Beim Leben mit Demenz in Berlin stellen die Angehörigen immer wieder fest, dass das Langzeitgedächtnis von der Krankheit sehr viel weniger als das Kurzzeitgedächtnis betroffen ist. Deshalb sind Gespräche über Kindheitserinnerungen oder Erzählungen aus der Vergangenheit immer wieder eine Quelle gemeinsamer Freude. Wecken Sie deshalb als Angehöriger Erinnerungen – zum Beispiel beim Betrachten alter Fotos oder dem Hören von schöner Musik.

Natürlich gibt es auch unangenehme Dinge, die man bewältigen muss. Wenn Demenzkranke zum Beispiel aggressiv werden, weil sie bestimmte Situationen nicht mehr verstehen, müssen Strategien für die Konfliktbewältigung gefunden werden. Hierbei erweist sich Hilfe von außen oft als nützlich. Wenn sich Angehörige von Demenzkranken vernetzen, können sie sich gegenseitig helfen. Das Internet und soziale Medien stellen hierfür effektive Mittel zur Verfügung.

Beachten Sie beim Leben mit Demenz aber auch Folgendes: Es ist immer gut, wenn Angehörige füreinander da sind und sich gegenseitig helfen. Sie dürfen sich dabei aber niemals selbst aufgeben. Wenn Sie merken, dass Sie an Grenzen des Zumutbaren stoßen, ist es gut und richtig, sich helfen zu lassen. Freunde und Nachbarn, Angehörige und professionelle Pflegekräfte helfen nicht nur den Demenzkranken, sondern verschaffen Ihnen auch Freiräume, um neue Kräfte zu gewinnen.

Zusätzlich gilt es, das gewonnene Wissen zu vernetzen, damit durch die Vernetzung ein immer breiteres Wissensspektrum geschaffen wird. Forschung und Medizin weisen immer wieder darauf hin, dass die Verbesserung der Lebensbedingungen von Betroffenen und Angehörigen nur durch eine möglichst große Datengrundlage geschaffen werden kann. Je mehr Menschen sich freiwillig bereit erklären, an Studien und klinischen Versuchen teilzunehmen, desto besser und differenzierter können die Fragen „Was ist Demenz?“ und „Kann Demenz geheilt werden?“ beantwortet werden. Wissen ist also auch hier der Schlüssel zur Lösung und zur Verbesserung des Lebens mit Demenz in Berlin und anderswo.

 

Was ist Demenz?

 

Demenz ist ein Überbegriff, der alle demenziellen Krankheitsformen umfasst. Sie ist eine Kombination von bestimmten Symptomen, nämlich eine Störung der kognitiven Leistung (Denkleistung) über das Normalmaß hinaus, ein Absinken des individuellen Leistungsniveaus sowie eine Beeinträchtigung des Alltags. Die Alzheimerkrankheit ist eine bestimmte Form von Demenz (und auch die am meisten verbreitete), aber nicht jede Demenz ist auf die Alzheimerkrankheit zurückzuführen. Viele Menschen beantworten die Frage „Was ist Demenz?“ damit, dass sie Demenz mit Senilität gleichsetzen. Jedoch ist der schwerwiegende Verlust geistiger Fähigkeiten keine notwendige Folge des Alters. Oft kommt es im Alter zu einer Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses, in einem gewissen Ausmaß ist dies jedoch normal. Erst dann, wenn Sie an Ihnen selbst oder bei Angehörigen ernsthafte Symptome feststellen, durch die tägliche Verrichtungen behindert werden, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

 

Kann Demenz geheilt werden?

 

Die Frage „Kann Demenz geheilt werden?“ wird immer wieder gestellt – und zwar von Betroffenen wie von Angehörigen. Die Antwort auf diese Frage ist nicht eindeutig: Eine sog. Primäre Demenz – wie z. B. die Alzheimer Demenz – kann nicht geheilt werden. Demenz wird durch eine Schädigung von Gehirnzellen verursacht. Geschädigte Gehirnzellen können nicht nachwachsen. Lediglich die Symptome der Demenz können gelindert werden. Wenn die Schädigungen im Bereich des Hippocampus auftreten, zieht dies die Fähigkeit des Lernens und das Gedächtnis in Mitleidenschaft. Bei den nicht-primären Demenzen hingegen bestehen Heilungsaussichten je nach individuellem Verlauf der Krankheit, ebenso bei Demenz-Formen, die auf den Verlust von Gehirnleistungen zum Beispiel durch Depressionen, Alkohol oder die Nebenwirkungen von Arzneimitteln zurückzuführen sind. Dann lässt sich (durch die Behandlung der Ursachen) der Leistungsverlust des Gehirns stoppen.

 

Über das Buch

 

Das neue Buch „Ein gutes Leben mit Demenz – Verstehen und Selbstmanagement für Angehörige und Pflegende“ wurde von Cornelius Weiß verfasst. Der im Jahr 1986 geborene Autor ist Arzt. Er forscht insbesondere auf dem Gebiet der Psychoedukation von Angehörigen schwer erkrankter Menschen. In dem Buch über Demenz gibt der Mediziner Antworten auf häufige Fragen. Dabei betont er immer wieder, dass der Schlüssel zur Lösung von Problemen im Wissen über die Krankheit liegt. Mit intelligentem Selbstmanagement lässt sich der Alltag von Betroffenen und Angehörigen meistern. Das Buch hat 112 Seiten und ist mit zahlreichen Abbildungen und Grafiken versehen. Auch die Geschichte einer betroffenen Familie wird dabei erzählt. Das Buch ist im Verlag Schmidt-Römhild erschienen.

 
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Das Buch

Das Buch Ein gutes Leben mit Demenz von Cornelius Weiß ist erschienen im Verlag Schmidt-Römhild in Lübeck.

Die Max Schmidt-Römhild GmbH & Co. KG Lübeck ist Deutschlands ältestes Verlags- und Druckhaus (seit 1579). Hier erscheint eine Fülle von Publikationen aus den verschiedensten Rubriken des Verlagswesens.

Werfen Sie schon einmal vorab einen Blick in das Buch

Max Schmidt-Römhild GmbH & Co.KG
Mengstraße 16
23552 Lübeck

Telefon +49 (0) 451 7031 01
Fax +49 (0) 451 7031 253
E-Mail info@schmidt-roemhild.de

Erhalten Sie hier nähere Informationen zum Buch und können es auch direkt bestellen: www.demenzleben.de

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Fotos auf dieser Seite: Ocskay Mark / Fotolia.com (Kuss für die Mutter); Photographee.eu / Fotola.com (Alte Frau mit Pflegerin betrachtet Familienalbum); Robert Kneschke / Fotolia.com (Senior Frau mit Demenz beim Puzzle spielen)